Individuelle Vorstufen des Diabetes: Nicht jede birgt dasselbe Risiko für Herzkreislauferkrankungen. (IDW)

BestConcepts - Geschrieben am 23.05.2016

Tübingen, 19. Mai 2016. Menschen mit einem gestörten Blutzuckerstoffwechsel, die ein Vorstadium des Diabetes aufweisen (= Prädiabetes), haben ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen, Demenz und Krebs. Aber ihr individuelles Risiko für diese Erkrankungen unterscheidet sich deutlich. Neue Analysen zeigen, dass die Untersuchung aufFettleber, vermehrtes Bauchfett sowie Störung der Produktion und Wirkung von Insulin helfen kann, das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen und Typ-2-Diabetes besser vorherzusagen und vorzubeugen. Diese Ergebnisse wurden von DZD-Wissenschaftlern im renommierten Journal The Lancet Diabetes & Endocrinology veröffentlicht.

Diabetes und seine Vorstufen haben weltweit epidemische Ausmaße erreicht.

Besorgniserregend ist die Tatsache, dass ein erhöhter Blutzucker bereits bei Prädiabetes mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen, Demenz und Krebs einhergeht. Aber sogar im Stadium des Prädiabetes unterscheidet sich das Risiko für diese Erkrankungen deutlich zwischen den Menschen. Diese Erkenntnis nahmen Wissenschaftler der Abteilung für Innere Medizin IV des Universitätsklinikums Tübingen und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München, Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), zum Anlass zu untersuchen, welche Faktoren diese Unterschiede im Krankheitsrisiko erklären könnten.

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